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Insights
 

Bericht an die Aktionäre

Mit Konstanz zu neuen Rekordergebnissen

 
 

Dr. Thomas Schmuckli, Verwaltungsratspräsident und David Dean, CEO

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre

Die Bossard Gruppe blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Wir haben 2018 sowohl Umsatz als auch Betriebs- und Konzerngewinn auf ein neues Rekordniveau gesteigert. So erhöhte sich der Betriebsgewinn (EBIT) um nicht weniger als 12,1 %, der Konzerngewinn um 6,5 %, respektive unter Ausklammerung des betriebsfremden Erfolgs aus einem Liegenschaftsverkauf im Vorjahr sogar um 12,8 %. Die EBIT-Marge liegt mit 12,5 % deutlich über dem Branchendurchschnitt und stellt eine neue Höchstmarke dar. Unsere dezidierte Investitionspolitik, die Bereitschaft Zukunftsmärkte zu erschliessen, und unsere solide Bilanz, schaffen die Grundlagen, auf denen Bossard nunmehr seit vielen Jahren rentabel wächst. In dieser Betrachtung spiegeln die Rekordergebnisse 2018 ein Etappenziel, das uns ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. 

Diese Leistungskonstanz erklärt sich auch wesentlich mit der breiten Verankerung der Gesamtgruppe: Unsere Kunden finden sich beispielsweise in so unterschiedlichen Branchen wie dem Maschinen- und Eisenbahnbau, der Energiewirtschaft und der Flugzeug- und Automobilindustrie. Kommt hinzu, dass Bossard in allen grossen Industriezentren gut verwurzelt ist. Diese breite Diversifikation birgt grosse Vorteile, denn eine Schwächeneigung in einem Markt lässt sich erfahrungsgemäss durch Wachstum in anderen Branchen oder Regionen kompensieren. 

Breit abgestütztes Wachstum 

Unsere breite Basis zahlt sich gerade in Europa aus, wo wir 2018 mit einem Umsatzplus von 10,8 % erneut zweistellig wachsen konnten. Dabei stützte die Konjunktur unseren Kurs in der ersten Jahreshälfte. Dank modernisierter und erweiterter Kapazitäten waren wir gut auf diesen Aufschwung vorbereitet. Spürbar anspruchsvoller war das zweite Semester: Die hohe Kapazitätsauslastung bei vielen Kunden und der wieder erstarkende Schweizer Franken verlangsamten die Nachfragedynamik. Doch bleibt festzuhalten, dass sich Bossard in allen bedeutenden Märkten Europas solide entwickelte. 

Freude bereitet auch das Amerikageschäft, das durch die Akquisitionen in den letzten Jahren breiter abgestützt ist. Die Wachstumsbeschleunigung im Jahresverlauf begründet sich mit der soliden Nachfrage aus verschiedenen Branchen. Auch die Kooperation mit dem grössten amerikanischen Elektrofahrzeughersteller trug dazu bei. Bei diesem Kunden – dessen Anteil am Konzernumsatz bei rund 7 % liegt – profitieren wir heute von Vorleistungen früherer Jahre. 

Unser Asiengeschäft ist 2018 ebenfalls zweistellig gewachsen. Die Investitionen, die Bossard für den Ausbau des Distributionsnetzes tätigte, insbesondere in China, zahlen sich aus. 

Zukunftsmärkte erschliessen 

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Bossard Gruppe engagiert sich in verschiedenen Zukunftsmärkten, die unser rentables Wachstum in einer weiteren Zukunft stützen sollen. So haben wir uns ambitionierte Ziele in der additiven Fertigung gesetzt: Im Frühjahr 2018 konnten wir Partnerschaften mit drei Herstellern von 3D-Druckern bekannt geben. Im Herbst 2018 beteiligten wir uns zudem mit 49 % am Unternehmen 3d-prototyp GmbH. 

Mit diesem Engagement will sich Bossard eine breite Kompetenz in der additiven Fertigung sichern – Kompetenz, die sich vom Design bis hin zur Herstellung von Komponenten erstreckt. Auch bei der Auswahl geeigneter 3D-Drucker und den damit verbundenen Fertigungstechnologien wollen wir unseren Kunden zur Seite stehen. Dabei sind wir uns bewusst, dass unser Bereich 3D-Druck kurzfristig keine bedeutenden Umsätze und Gewinne generiert. Wir bewerten die additive Fertigung als Zukunftsmarkt, insbesondere für Prototypen, Bauteile mit komplexen Geometrien und ebenfalls mit Blick auf Teile, bei denen die Gewichtsreduktion eine wesentliche Rolle spielt. Bedeutungsvoll ist ausserdem, dass der 3D-Druck zusehends zur Verwendung neuer Materialien führt, für die Bossard als führender Anbieter von Verbindungstechnologien neuartige Lösungen entwickeln und auf den Markt bringen will.

Auch im Supply-Chain-Management sind wir um innovative Lösungen bestrebt. Ein Stichwort lautet unter anderem Smart Factory Logistics, unser automatisiertes Logistiksystem für Kleinteile, durch das Bossard seit 1998 Beschaffungsprozesse bei Kunden (kosten)effizienter ausgestaltet. Unsere Bemühungen zielen nun darauf ab, die Robotik zunehmend in das Supply-Chain-Management zu integrieren. Roboter, so wie wir diese in Produktionsprozesse einbinden, sind in der Lage, Komponenten über längere Distanzen an den Montagestandort zu transportieren. 

Bei der Digitalisierung der Supply Chain sind wir stetig um Fortschritte bemüht. Dabei geht es unter anderem darum, eine adäquate Bedarfserkennung respektive Lagerbewirtschaftung zu sichern. Im Supply-Chain-Management hat Bossard bei vielen Unternehmen Verantwortung übernommen. Doch wollen wir nun unsere bewährten Tools so vermarkten, dass Kunden diese in Eigenregie einsetzen können. Das Ziel lautet dabei: Unsere Lösungen sind praxiserprobt und lassen sich ausserhalb der Industrie anwenden. Die 2018 eingegangene Partnerschaft mit dem Gesundheitslogistiker Cosanum unterstreicht diesen Sachverhalt: Für eine breitere Vermarktung dieser Systeme in uns weniger bekannten Branchen, haben wir indes noch einige Aufbauarbeit zu leisten. Wir erbringen solche Vorleistungen, um unser Wachstum auf lange Sicht zu festigen.

 

Wechsel an der Konzernspitze 

Über die Nachfolgeregelung an der Konzernspitze hat Bossard bereits im Januar 2018 informiert: Nach fünfzehn sehr erfolgreichen Jahren tritt CEO David Dean auf eigenen Wunsch mit der ordentlichen Generalversammlung vom 8. April 2019 die operative Führung des Konzerns ab. Sein Nachfolger ist Dr. Daniel Bossard, der vom Verwaltungsrat einstimmig gewählt wurde. Der Verwaltungsrat hat sich diese Nachfolgeregelung in keiner Beziehung einfach gemacht. Denn es ging darum, eine Lösung zu finden, die sicherstellt, dass sich die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortschreiben lässt. Verwaltungsrat und Konzernleitung sind überzeugt, dass Dr. Daniel Bossard die Tugenden mit sich bringt, um dieses ambitionierte Ziel mit unserem Unternehmen zu erreichen. In einem Auswahlverfahren hat der Verwaltungsrat externe und interne Kandidaten einer profunden Prüfung unterzogen und seine Auswahl danach getroffen. Dr. Daniel Bossard ist seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Positionen für unser Unternehmen tätig und seit 2009 Mitglied der Konzernleitung: Die bislang von ihm geführten Unternehmen in Nord- & Osteuropa zeichnen sich durch starkes Wachstum und hervorragende Profitabilität aus. 

Der neue CEO bringt mit anderen Worten das Rüstzeug mit, um die Bossard Gruppe erfolgreich in die Zukunft zu führen: einen soliden Leistungsausweis, einen weiten Erfahrungshorizont und vertieftes Wissen über alle relevanten Entwicklungen im Konzern. Die Ernennung bedeutet nicht zuletzt Kontinuität hinsichtlich der bis Ende 2020 gültigen Konzernstrategie: Der neue CEO wird diese Strategie finalisieren und zu gegebener Zeit eine Anschlussplanung vorlegen.

Es bleibt anzuführen, dass Dr. Frank Hilgers – seit 2015 Mitglied der Konzernleitung – per 1. Mai 2019 die operative Führung der nord- und osteuropäischen Ländergesellschaften übernimmt. Auch bei der Besetzung dieser Vakanz setzt der Verwaltungsrat auf eine ausgewiesene Fachkraft, die heute in der Konzernleitung erfolgreich für die Vermarktung von hochwertigen Verbindungslösungen verantwortlich ist.

Den Rücktritt des langjährigen CEO David Dean musste der Verwaltungsrat mit grossem Bedauern akzeptieren. «Einen CEO mit einem derartigen Leistungsausweis lässt man ungern gehen. Der Verwaltungsrat möchte David Dean an dieser Stelle für sein hervorragendes Wirken danken», würdigt Verwaltungsratspräsident Dr. Thomas Schmuckli die Leistung des scheidenden CEO’s und fügt an: «Besonders freut es uns, dass wir die Persönlichkeit David Dean für eine Mitarbeit in unserem Verwaltungsrat gewinnen konnten. Damit setzen wir ein weiteres Zeichen für Kontinuität in unserem Unternehmen.» 

Auf erfolgversprechendem Kurs 

Insgesamt hat unsere an Rentabilität und Wachstum orientierte Strategie mit der gewünschten Konstanz zu Fortschritten geführt. Substanzielle Investitionen haben unsere Marktposition in den relevanten Märkten gefestigt. Unsere solide Bilanz versetzt uns weiterhin in die Lage, Wachstum durch Investitionen vorantreiben zu können. Nicht zuletzt erbringen wir Jahr für Jahr Vorleistungen zur Erschliessung neuer Märkte: Bossard ist mit anderen Worten dezidiert nach vorne orientiert – ohne dabei die Tugenden zu vergessen, die das Unternehmen in der Vergangenheit stark machten.

So gibt es viele Gründe, optimistisch nach vorne zu blicken, auch wenn sich die Rahmenbedingungen zwischenzeitlich verändern mögen. Es wird derzeit viel von wachsenden Handelsbarrieren und entsprechenden Auswirkungen auf etablierte Produktionsstandorte gesprochen. Solche Handelsbarrieren sind nicht im Interesse von Bossard, doch gibt es hier Grund zu Optimismus: Wir sind weltweit an allen wichtigen Industriestandorten präsent und verfügen über ein dichtes Distributionsnetz. So sind wir in der Lage, die Kunden an neue Standorte zu begleiten, wenn diese ihr Produktionsnetz umstrukturieren. Auch hier zeigt sich, dass unsere globale Präsenz mit gewichtigen Vorteilen verbunden ist.

Insgesamt starten wir mit Zuversicht ins neue Jahr: Unsere Kunden, Mitarbeitenden und ganz besonders Sie, geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre, sind in einem Unternehmen engagiert, das weiterhin Entwicklungspotenzial birgt. Die Dividendenerhöhungen, die Arbeitsplatzsicherheit wie unsere Verlässlichkeit gegenüber den Kunden, sind Zeichen dieser anhaltend positiven Entwicklung. Für die Treue und das Vertrauen, das Sie Bossard seit Jahren entgegenbringen, möchten wir uns herzlich bedanken. 

Dr. Thomas Schmuckli
Verwaltungsratspräsident

David Dean
CEO

Zug, 22. Februar 2019

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre

Die Bossard Gruppe blickt erneut auf ein sehr erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Wir haben 2018 sowohl Umsatz als auch Betriebs- und Konzerngewinn auf ein neues Rekordniveau gesteigert. So erhöhte sich der Betriebsgewinn (EBIT) um nicht weniger als 12,1 %, der Konzerngewinn um 6,5 %, respektive unter Ausklammerung des betriebsfremden Erfolgs aus einem Liegenschaftsverkauf im Vorjahr sogar um 12,8 %. Die EBIT-Marge liegt mit 12,5 % deutlich über dem Branchendurchschnitt und stellt eine neue Höchstmarke dar. Unsere dezidierte Investitionspolitik, die Bereitschaft Zukunftsmärkte zu erschliessen, und unsere solide Bilanz, schaffen die Grundlagen, auf denen Bossard nunmehr seit vielen Jahren rentabel wächst. In dieser Betrachtung spiegeln die Rekordergebnisse 2018 ein Etappenziel, das uns ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiter zu beschreiten. 

Diese Leistungskonstanz erklärt sich auch wesentlich mit der breiten Verankerung der Gesamtgruppe: Unsere Kunden finden sich beispielsweise in so unterschiedlichen Branchen wie dem Maschinen- und Eisenbahnbau, der Energiewirtschaft und der Flugzeug- und Automobilindustrie. Kommt hinzu, dass Bossard in allen grossen Industriezentren gut verwurzelt ist. Diese breite Diversifikation birgt grosse Vorteile, denn eine Schwächeneigung in einem Markt lässt sich erfahrungsgemäss durch Wachstum in anderen Branchen oder Regionen kompensieren. 

Breit abgestütztes Wachstum 

Unsere breite Basis zahlt sich gerade in Europa aus, wo wir 2018 mit einem Umsatzplus von 10,8 % erneut zweistellig wachsen konnten. Dabei stützte die Konjunktur unseren Kurs in der ersten Jahreshälfte. Dank modernisierter und erweiterter Kapazitäten waren wir gut auf diesen Aufschwung vorbereitet. Spürbar anspruchsvoller war das zweite Semester: Die hohe Kapazitätsauslastung bei vielen Kunden und der wieder erstarkende Schweizer Franken verlangsamten die Nachfragedynamik. Doch bleibt festzuhalten, dass sich Bossard in allen bedeutenden Märkten Europas solide entwickelte. 

Freude bereitet auch das Amerikageschäft, das durch die Akquisitionen in den letzten Jahren breiter abgestützt ist. Die Wachstumsbeschleunigung im Jahresverlauf begründet sich mit der soliden Nachfrage aus verschiedenen Branchen. Auch die Kooperation mit dem grössten amerikanischen Elektrofahrzeughersteller trug dazu bei. Bei diesem Kunden – dessen Anteil am Konzernumsatz bei rund 7 % liegt – profitieren wir heute von Vorleistungen früherer Jahre. 

Unser Asiengeschäft ist 2018 ebenfalls zweistellig gewachsen. Die Investitionen, die Bossard für den Ausbau des Distributionsnetzes tätigte, insbesondere in China, zahlen sich aus. 

Zukunftsmärkte erschliessen 

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, die Bossard Gruppe engagiert sich in verschiedenen Zukunftsmärkten, die unser rentables Wachstum in einer weiteren Zukunft stützen sollen. So haben wir uns ambitionierte Ziele in der additiven Fertigung gesetzt: Im Frühjahr 2018 konnten wir Partnerschaften mit drei Herstellern von 3D-Druckern bekannt geben. Im Herbst 2018 beteiligten wir uns zudem mit 49 % am Unternehmen 3d-prototyp GmbH. 

Mit diesem Engagement will sich Bossard eine breite Kompetenz in der additiven Fertigung sichern – Kompetenz, die sich vom Design bis hin zur Herstellung von Komponenten erstreckt. Auch bei der Auswahl geeigneter 3D-Drucker und den damit verbundenen Fertigungstechnologien wollen wir unseren Kunden zur Seite stehen. Dabei sind wir uns bewusst, dass unser Bereich 3D-Druck kurzfristig keine bedeutenden Umsätze und Gewinne generiert. Wir bewerten die additive Fertigung als Zukunftsmarkt, insbesondere für Prototypen, Bauteile mit komplexen Geometrien und ebenfalls mit Blick auf Teile, bei denen die Gewichtsreduktion eine wesentliche Rolle spielt. Bedeutungsvoll ist ausserdem, dass der 3D-Druck zusehends zur Verwendung neuer Materialien führt, für die Bossard als führender Anbieter von Verbindungstechnologien neuartige Lösungen entwickeln und auf den Markt bringen will.

Auch im Supply-Chain-Management sind wir um innovative Lösungen bestrebt. Ein Stichwort lautet unter anderem Smart Factory Logistics, unser automatisiertes Logistiksystem für Kleinteile, durch das Bossard seit 1998 Beschaffungsprozesse bei Kunden (kosten)effizienter ausgestaltet. Unsere Bemühungen zielen nun darauf ab, die Robotik zunehmend in das Supply-Chain-Management zu integrieren. Roboter, so wie wir diese in Produktionsprozesse einbinden, sind in der Lage, Komponenten über längere Distanzen an den Montagestandort zu transportieren. 

Bei der Digitalisierung der Supply Chain sind wir stetig um Fortschritte bemüht. Dabei geht es unter anderem darum, eine adäquate Bedarfserkennung respektive Lagerbewirtschaftung zu sichern. Im Supply-Chain-Management hat Bossard bei vielen Unternehmen Verantwortung übernommen. Doch wollen wir nun unsere bewährten Tools so vermarkten, dass Kunden diese in Eigenregie einsetzen können. Das Ziel lautet dabei: Unsere Lösungen sind praxiserprobt und lassen sich ausserhalb der Industrie anwenden. Die 2018 eingegangene Partnerschaft mit dem Gesundheitslogistiker Cosanum unterstreicht diesen Sachverhalt: Für eine breitere Vermarktung dieser Systeme in uns weniger bekannten Branchen, haben wir indes noch einige Aufbauarbeit zu leisten. Wir erbringen solche Vorleistungen, um unser Wachstum auf lange Sicht zu festigen.

 

Wechsel an der Konzernspitze 

Über die Nachfolgeregelung an der Konzernspitze hat Bossard bereits im Januar 2018 informiert: Nach fünfzehn sehr erfolgreichen Jahren tritt CEO David Dean auf eigenen Wunsch mit der ordentlichen Generalversammlung vom 8. April 2019 die operative Führung des Konzerns ab. Sein Nachfolger ist Dr. Daniel Bossard, der vom Verwaltungsrat einstimmig gewählt wurde. Der Verwaltungsrat hat sich diese Nachfolgeregelung in keiner Beziehung einfach gemacht. Denn es ging darum, eine Lösung zu finden, die sicherstellt, dass sich die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens fortschreiben lässt. Verwaltungsrat und Konzernleitung sind überzeugt, dass Dr. Daniel Bossard die Tugenden mit sich bringt, um dieses ambitionierte Ziel mit unserem Unternehmen zu erreichen. In einem Auswahlverfahren hat der Verwaltungsrat externe und interne Kandidaten einer profunden Prüfung unterzogen und seine Auswahl danach getroffen. Dr. Daniel Bossard ist seit dem Jahr 2000 in verschiedenen Positionen für unser Unternehmen tätig und seit 2009 Mitglied der Konzernleitung: Die bislang von ihm geführten Unternehmen in Nord- & Osteuropa zeichnen sich durch starkes Wachstum und hervorragende Profitabilität aus. 

Der neue CEO bringt mit anderen Worten das Rüstzeug mit, um die Bossard Gruppe erfolgreich in die Zukunft zu führen: einen soliden Leistungsausweis, einen weiten Erfahrungshorizont und vertieftes Wissen über alle relevanten Entwicklungen im Konzern. Die Ernennung bedeutet nicht zuletzt Kontinuität hinsichtlich der bis Ende 2020 gültigen Konzernstrategie: Der neue CEO wird diese Strategie finalisieren und zu gegebener Zeit eine Anschlussplanung vorlegen.

Es bleibt anzuführen, dass Dr. Frank Hilgers – seit 2015 Mitglied der Konzernleitung – per 1. Mai 2019 die operative Führung der nord- und osteuropäischen Ländergesellschaften übernimmt. Auch bei der Besetzung dieser Vakanz setzt der Verwaltungsrat auf eine ausgewiesene Fachkraft, die heute in der Konzernleitung erfolgreich für die Vermarktung von hochwertigen Verbindungslösungen verantwortlich ist.

Den Rücktritt des langjährigen CEO David Dean musste der Verwaltungsrat mit grossem Bedauern akzeptieren. «Einen CEO mit einem derartigen Leistungsausweis lässt man ungern gehen. Der Verwaltungsrat möchte David Dean an dieser Stelle für sein hervorragendes Wirken danken», würdigt Verwaltungsratspräsident Dr. Thomas Schmuckli die Leistung des scheidenden CEO’s und fügt an: «Besonders freut es uns, dass wir die Persönlichkeit David Dean für eine Mitarbeit in unserem Verwaltungsrat gewinnen konnten. Damit setzen wir ein weiteres Zeichen für Kontinuität in unserem Unternehmen.» 

Auf erfolgversprechendem Kurs 

Insgesamt hat unsere an Rentabilität und Wachstum orientierte Strategie mit der gewünschten Konstanz zu Fortschritten geführt. Substanzielle Investitionen haben unsere Marktposition in den relevanten Märkten gefestigt. Unsere solide Bilanz versetzt uns weiterhin in die Lage, Wachstum durch Investitionen vorantreiben zu können. Nicht zuletzt erbringen wir Jahr für Jahr Vorleistungen zur Erschliessung neuer Märkte: Bossard ist mit anderen Worten dezidiert nach vorne orientiert – ohne dabei die Tugenden zu vergessen, die das Unternehmen in der Vergangenheit stark machten.

So gibt es viele Gründe, optimistisch nach vorne zu blicken, auch wenn sich die Rahmenbedingungen zwischenzeitlich verändern mögen. Es wird derzeit viel von wachsenden Handelsbarrieren und entsprechenden Auswirkungen auf etablierte Produktionsstandorte gesprochen. Solche Handelsbarrieren sind nicht im Interesse von Bossard, doch gibt es hier Grund zu Optimismus: Wir sind weltweit an allen wichtigen Industriestandorten präsent und verfügen über ein dichtes Distributionsnetz. So sind wir in der Lage, die Kunden an neue Standorte zu begleiten, wenn diese ihr Produktionsnetz umstrukturieren. Auch hier zeigt sich, dass unsere globale Präsenz mit gewichtigen Vorteilen verbunden ist.

Insgesamt starten wir mit Zuversicht ins neue Jahr: Unsere Kunden, Mitarbeitenden und ganz besonders Sie, geschätzte Aktionärinnen und Aktionäre, sind in einem Unternehmen engagiert, das weiterhin Entwicklungspotenzial birgt. Die Dividendenerhöhungen, die Arbeitsplatzsicherheit wie unsere Verlässlichkeit gegenüber den Kunden, sind Zeichen dieser anhaltend positiven Entwicklung. Für die Treue und das Vertrauen, das Sie Bossard seit Jahren entgegenbringen, möchten wir uns herzlich bedanken. 

Dr. Thomas Schmuckli
Verwaltungsratspräsident

David Dean
CEO

Zug, 22. Februar 2019

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